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Dienstag, 8. Juli 2014

Das ist FAZ mit Soße

Tanja Dückers in der FAZ darf jetzt auch mal über die bösen Papas meckern, denn natürlich sind nur die Papas schuld!


Auch wenn der Bewusstseinswandel in vollem Gange ist, abgeschlossen ist er noch lange nicht. Und natürlich sind viele Väter auch nicht mutig, nicht risikobereit genug: Während für viele Frauen die Geburt eines Kindes nicht nur enorme körperliche Veränderungen – und durchaus, auch heute noch, hierzulande – Gefahren mit sich bringt  und  oft eine berufliche Schlechterstellung sowie materielle Einbußen zur Folge hat, ändert sich für viele Männer, abgesehen davon, dass auch sie weniger schlafen und weniger Sex haben, deutlich weniger.



Genau, Frauen sind Risikobereit und nehmen beruflichere Schlechterstellung und materielle Einbussen in Kauf, Männer nicht. Denn natürlich, und da machen wir uns nichts vor, Papa gibt sein Geld weiter für das große tolle Auto aus, für Kegeln, Angelurlaub und sonst was, währen die Mutter, durch die Geburt und den Haushalt geschwächt, nur noch Teilzeit arbeitet und von dem Geld die Wohnung, Essen, Strom und Kinderwagen zahlt. Das ist die heile heile Mütterwelt von Tanja Dückers!



Das es bei heutiger Wohnungslage in Großstädten wie Berlin, München oder Frankfurt, wo die Jobs sind, gar nicht mehr möglich ist mit zwei Teilzeitjobs durchzukommen, interessiert nicht. Das Männer weiterhin, übrigens zum großen Teil von den Müttern selber, in Vollzeitjobs gepresst werden, egal. Wozu mal Nachdenken, wenn das Denkmodell doch nur betoniert genug ist!



Sie sind weitaus seltener bereit, auf etwas wirklich Substantielles zu verzichten, um eine Familie zu gründen. Bisher haben sie ihre neue Rolle mediengerecht und öffentlichkeitswirksam ausfüllen und vornehmlich als Zugewinn – Auszeit mit der Familie, Selbstverwirklichung, schöner Urlaub in der Elternzeit – betrachten können. Aber ganz  konkret auf Geld und Prestige – möglicherweise dauerhaft – zu verzichten, um ihrer Partnerin den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern, das ist dann doch eine andere Sache.


Montag, 28. April 2014

Bis das der Tod Euch scheidet, die Geschichte eines Vaters

Stellen wir uns einmal vor Vater von einem Kind zu sein, einem Sohn von drei Jahren den wir abgöttisch lieben. Die Beziehung der Eltern ist beendet, zumindest für die Mutter. Sie bringt den Vater eines Morgens zum nahe gelegenen Bahnhof und verabschiedet sich mit einem Kuss, damit sie sicher ist, das er auch wirklich zur Arbeit fährt und nicht noch einmal zurück kommt, weil er etwas vergessen hat. Der Mann kommt abends frohen Mutes von der Arbeit nach Hause, etwas früher als erwartet und freut sich auf die Familie. Doch die Frau ist weg, natürlich zusammen mit dem Sohn. Der Vater sieht nur noch den Möbelwagen vor der Tür. Das Apartment leer, bis auf den Staub, der bei dieser Aktion aufgewühlt wurde.

Danach der übliche Weg einer solchen nicht Beziehung. Der Vater wird komplett aus dem Leben des Kindes ausgeschlossen, in diesem Fall durch eine Falschanzeige wegen pädophilie. Der Mann kämpft einige Jahre vor Gericht um den Sohn wieder zu sehen und um die Falschbeschuldigung als das hinzustellen was sie ist, ein perfider Racheakt der Mutter, darauf ausgelegt nicht nur den Mann, sondern auch den Vater für das Kind zu entsorgen. Um auch noch dem „point-rencontre“, einem beaufsichtigten Umgangskontakt, den ein Gericht einmal im Monat als Minimalumgang festgesetzt hat, zu umgehen, zieht die Mutter hunderte Kilometer weit weg, natürlich mit Kind.

Mittwoch, 23. April 2014

Warum ich ein so toller Hecht bin, während alle anderen doch so dumm sind…


Männerstreik verlangt es nach neuenDefinitionen für Maskulisten und er gibt sie uns, Yea!
Männerstreik braucht diese neuen Definitionen, weil er glaubt



…, dass sich auch der Begriff des Maskulisten weiter auffächerte. Hintergrund waren einige Leute, die sich bis dahin wohl als Maskulisten bezeichnet hatten, aber nun meinten, dass es doch besonders toll und innovativ sei, sich mit einer Handvoll Feministinnen zu unterhalten, die ihrerseits lediglich rotzfrech, provokativ und rechthaberisch daherkommen und ihr naives Gegenüber wahrscheinlich primär auslachen. Jeder Maskulist mit gesundem Menschenverstand würde sich diesen Quatsch sparen, aber manche der sich als “gemäßigte Maskulisten” bezeichnenden Leute finden daran offenbar Gefallen.



Und weil Männerstreik glaubt eine Spaltung verhindern zu können, ohne sich zu verbiegen, schreibt er:



Denn wenn wir erst einmal anfangen von Spaltung zu reden und uns von diesen “gemäßigten” Witzfiguren in deren Richtung verbiegen lassen, können wir auch gleich als Bettvorleger der Feministinnen und lila Pudel enden und den Kampf für echte Gleichberechtigung einstellen. Das ist aber nicht der Sinn der Sache, deshalb habe ich grob folgende Unterteilung vorgenommen:



Und so bietet er folgende Definitionen an:


1.  Radikale Masculisten
ganz böse, die noch an  die Überlegenheit der Herren (diesmal ohne Rasse) glauben.

2.  Zielgerichtete Masculisten
Dazu dürfte der Großteil der bisherigen Maskulisten gehören, die sich im demokratischen und humanistischen Rahmen für Männer- und Väterrechte einsetzen. Sie sind nicht nur die legitimen Gegenspieler der Feministinnen, sondern in der Regel auch daran interessiert, die durch dem Feminismus verursachte Spaltung zwischen Männern und Frauen in der öffentlichen und privaten Sphäre zu überwinden.
 
3.  Gemässigte Masculisten
     Also, anscheinend Menschen ohne gesunden Menschenverstand, halt naive Witzfiguren, oder wie Männerstreik schreibt:
darunter fallen jene, die sich gerne in sinnlose und einseitige Diskussionen mit vermeintlich ebenso gemäßigten Feministinnen begeben, ohne dass es für Männerrechte und echte Gleichberechtigung wirklich ein Gewinn wäre. Manche davon sollen gerüchteweise auch auf irgendwelche Pöstchen bei in Entstehung befindlichen Institutionen scharf sein.



Schön dass wir das dann mal geklärt haben. Vor allem das rumpöbeln für einige zum demokratisch und humanistischen Rahmen gehört. Die Frage ist nur, wie man, ohne mit Feministinnen zu reden, irgendetwas verändern möchte. Nur mal kurz zum mitschreiben, 50% der mit Posten ausgestatteten SPDler besteht aus Frauen, die alle mehr oder weniger in der AG Frauen vernetzt sind. Bei den Grünen sieht es ähnlich aus. Dann können wir noch mal einen Großteil der CDU Frauen dazurechnen etc. etc. etc.



Die Väterorganisationen in Frankreich, die alle „gemäßigt“ sind, haben das Wechselmodell, die gemeinsame Sorge und die gemeinsame finanzielle Unterhaltspflicht für beide Eltern in den Code Civil geschrieben. Unter anderem auch, weil sie mit gemäßigten Feministinnen geredet haben. Das nennt sich dann übrigens Politik machen.



Die SPD in Goslar hat Eberling auch deshalb fallen lassen, weil einige Maskulisten meinten die SPD Damen in Goslar allesamt mal als Bitterfotzen titulieren zu dürfen.



Und wenn es um Herrn Rosenbrock geht, dann diskutieren wir nur noch über die zwei angeblichen Morddrohungen, die er angeblich erhalten hat, nicht aber über die Art und Weise wie er ‚Forschung‘ betreibt.



Deshalb habe ich selber schon vor längerer Zeit eine Unterteilung vorgenommen, die ich hier zur Diskussion stellen möchte:

1.  Maskulisten, Männerrechtler, Väterrechtler und Antifeministen, die an Veränderungen interessiert sind. Egal ob sie mit Feministinnen reden wollen, oder z. B. wegen pers. Verletzungen dies ablehnen. Doch wenn sie etwas machen, dann machen sie es um Menschen von ihren Positionen zu überzeugen und nicht um rumzustänkern.

2.  Schreihälse im Internet, die alle mit anderen Ansichten beleidigen oder runter machen und sich selbst als so toll produzieren wollen.



Falls es noch nicht alle hier mitbekommen haben, Alice S. aus K. ist gerade auf dem absteigenden Ast. Die SPD verliert massenweise Wähler, und irgendwann werden auch feministisch motivierte Politikerinnen merken, das Feminismus und Quote was ganz tolles ist, Wähler aber zur Sicherung des Politikereinkommens noch dreimal wichtiger sind. Und last but not least, ein Großteil der Menschen da draußen geht der Feminismus am Arsch vorbei, noch schlimmer (zumindest für Feministinnen) sie finden langsam das Pendel ist zu weit ausgeschlagen in Richtung Feminismus.



Wenn wir jetzt hier anfangen auf alles und jeden einzuhauen, nur weil der doch mal mit ner Feministin redet, dann werden wir alle diese Änderungen nie zu unseren Gunsten nutzen. Ich bin hier weil ich Zukunft mitgestalten möchte, nicht weil ich noch ne Rechnung mit Feministinnen offen habe. Und ich weiß, auch wenn wir die besseren Argumente haben, auch wenn wir die hehreren Ziele haben und das Recht auf unserer Seite, der Weg ist immer noch lang und steinig.



Wer jetzt hier unterteilt in gute und schlechte, in Witzfiguren und mich, und wer den Diskurs mit Feministinnen verweigert, der wird diese Zukunft nicht mitgestalten, sondern weiter ein einfacher Schreihals im Internet bleiben der durch seine Pöbeleien alle anderen mit diskreditiert…

Sonntag, 30. März 2014

Mein Loblied auf den Feminismus….


Ich habe Fragen zum Feminismus gestellt, die ich nun selbst, leider etwas verspätet beantworten möchte, nachdem ich nun endlich, nach dem Ausräumen der Küche und dem mehrmaligen Wischen des Kinderzimmers und dem leeren von Eimern etwas Zeit gefunden habe.



Mein Verhältnis zum Feminismus ist gespalten, zum einen erkenne ich den Sinn von Feminismus, auch des Schwarzer-Feminismus an. So sah ich z. B. vor ein paar Zeit in einem Hotelzimmer eine uralte Sendeung, in der Männer befragt wurden, wie sie es mit dem Autofahren bei Frauen halten. Die Ergebnisse dieser TV Aufnahmen, die noch Schwarz/Weiss sind, sowohl von den Farben als auch von der Sichtweise der Männer, zeigt für mich, dass es einen Grund für einen radikalen Feminismus durchaus gibt. Selbst ein 7. Sinn aus dem Jahr 1975 ist hier nicht besser. 
Somit brauchte es Veränderungen in unserer Gesellschaft, die zeigen, Frauen können „alles“ genauso gut. Doch der Feminismus, besonders nach Schwarzerlehsart, hat sich falsch entwickelt, hin zu einer einseitigen wir Frauen sind alle (oftmals) gut und Männer sind alle (oftmals) doof Haltung, die ich bei meinem 8 jährigen Sohn vermuten würden, aber nicht bei z. B. Politkiwissenschaftlerinnen wie Schrupp, die zur Piratenpartei analysiert, das natürlich Männer Schuld sind, denn andere Parteien sind
vermutlich durch ihre mehr oder weniger quotenbasierten Gegenstrategien – diesem Prozess nicht mit voller Härte ausgeliefert

Freitag, 21. März 2014

Equal Pay Day - Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit!

Heute ist er wieder, der Equal Pay Day. So wie der Tag des Sperlings oder der Tag des dt. Biers ein Mottotag. Und so wie am Tag des Sperlings oder dem Tag des dt. Biers die Praktikanten in den Redaktionen die alten Artikel vom letzten Jahr ein wenig auffrischen dürfen, so wird auch der Equal Pay Day in den Medien immer wieder auf die gleiche Weise gefeiert. Wir lesen allenthalben etwas über 22% weniger Lohn, mal für die gleiche Arbeit, mal, wie bei der Tagesschau in diesem Jahr, etwas differenzierter.

Die Überschriften sind jedoch immer noch gleich:
Skandal, Frauen verdienen 22% weniger wie Männer! Doch ist das so?


Equal Pay Day - Die Situation für Männer
 Null Euro Bezahlung für volle Leistung!

Denn noch immer sind es 80% der Frauen die keinen Euro Unterhalt an den kinderbetreuenden Mann zahlen, während zwei Drittel der Männer den Unterhalt pünktlich, regelmäßig und in voller Höhe entrichten! Die restlichen Männer zahlen den Unterhalt dann also verspätet, teilweise, nicht in voller Höhe oder überhaupt nicht.

Dienstag, 11. März 2014

Wollen wir wirklich ernst genommen werden oder ist das hier ein Kinderspielplatz?


Eigentlich finde ich Triggerwarnungen übertrieben, doch manchmal müssen sie sein. Leider auch bei diesem Beitrag.

ACHTUNG DIESER BEITRAG ENTHÄLT EINZELNE WÖRTER, DIE BEIM LESER ZU GEISTIGEN AUSSETZERN FÜHREN KÖNNEN!
Für die Beachtung dieses Warnhinweises möchte ich mich bedanken.


Es gibt so genannte Reizworte, die braucht man nur in Gegenwart bestimmter Menschen zu nennen, schon hat man den schönsten Shitstorm. Mathias Matussek und “Homoehe“ scheint so etwas zu sein, oder Alice Schwarzer und “Falschanzeigen bei Vergewaltigungen“. Bei Simon Kowalewski reicht schon, wenn er glaubt dass die Aussage oder Forderung von einem „Maskulisten“ kommt, um von Maskuarschlöchern zu phantasieren. Für Hadmut Danisch ist es Gender, mehr braucht es nicht. Steht irgendwo Gender, geht sie los; die Litanei der immer gleichen, meist jedoch leeren, Worthülsen. Er braucht anscheinend nicht einmal mehr den Artikel zu lesen und zu verstehen, er scheint bereits zu wissen um was es geht: Und so schießt auch Danisch in bester Kowalewskimanier auf Cuncti gegen die böse Gender-Maffia.
 
Unser Spezialist für Spielplätze meint, Gendergerecht ist doof,
aber mehr Spielmöglichkeiten sind einfach toll!!!
Hier einige Auszüge aus seinem Beitrag, der außer Behauptungen nicht viel Substanz enthält;


„…sowas wie ein indisches Kastenwesen, von derSPD kommt.“


Wir könnten von Südafrika deren gebrauchte Parkbänke übernehmen, die die dort schon lange ausgemustert haben, weil „Nur für Weiße” und „Für Schwarze” draufstand. Könnte man jetzt natürlich recyclen, und „Nur für Weibliche” und „Für Männliche” draufschreiben.“

Freitag, 28. Februar 2014

Manchmal schreibt das Leben die besten Pointen…

Graublau schreibt zu einem Kommentar von EZM auf Geschlechterallerlei

„Sie [EZM] sagte unter anderem “Ich vermute, die meisten Radikalfeministinnen haben das ein oder andere Trauma im Hintergrund“ sowie “So wie der Maskulismus Anlaufstelle für Männer mit posttraumatischer Verbitterungsstörung zu sein scheint“.

Nun kenne und schätze ich ihren Humor und habe über den Begriff “posttraumatische Verbitterungsstörung” ordentlich schmunzeln müssen. Was für einen grandiosen Wortwitz diese Frau hat!


Bis ich dann herausfand, dass es diesen Begriff tatsächlich gibt. Manchmal schreibt das Leben die besten Pointen…

Diese gekürzte Darstellung des Postings von EZM wird ihrer Aussage nicht ganz gerecht. einer ihrer Kommentare lautet zu diesem Thema:
„… Eine Zwangsbehandlung wegen solcher Ideen wird definitiv nicht möglich sein   Aber es gibt durchaus, meiner Einschätzung nach, so einige pathologische Muster hinter solchen Ideen. Wenn jemand einen Leidensdruck hat kann man diese Muster sicher behandeln – nur das Problem ist, dass diese Ideen bereits Lösungsstrategie für die pathologischen Muster sein kann “Mir geht es schlecht. Das liegt aber nicht an mir sondern daran dass die Gesellschaft so und so ist. Nicht ich muss etwas ändern damit es mir besser geht, die Gesellschaft muss sich ändern.” Das gilt sicher nicht für jeden aktivismus aber grade der Feminismus scheint in gewisser Weise Anlaufstelle für (sexuell) traumatisierte Frauen zu sein. (So wie der Maskulismus Anlaufstelle für Männer mit posttraumatischer Verbitterungsstörung zu sein scheint).“
 
Hier geht es also nicht um Wortwitz, sondern um eine Erklärung von EZM, in der sie ein Krankheitsbild anführt, die Graublau falsch interpretiert. Da Graublau von solchen Pointen, die das Leben schreibt, anscheinend nicht genug bekommen kann, möchte ich hier nun auch eine schreiben.
Nemesis, die Göttin des „gerechten Zorns“, die sich später zur Rachegöttin mauserte.
Nemesis-Statue (Quelle Wiki)
Bereits Lucas Schoppe von man-tau hat einige Andeutungen gemacht, unter welchen Belastungen Trennungseltern, die den Kontakt zum Kind nicht verlieren wollen, leben:

Donnerstag, 27. Februar 2014

Eine Tunesierin, ihr Vater und der Feminismus

Ich habe eine Arbeitskollegin, sie arbeitet zwar in einem anderen Team, doch alle kennen sie. Sie ist "Membre" der CGT, also einer der linken Gewerkschaft und vertritt diese, ähnlich einem Betriebsratsmitglied, bei uns in der Firma. Nebenbei ist sie noch Trotzkistin, Mitglied im "Betriebsrat" und eine nette Kollegin, der man auch mal seine Probleme erzählen kann. Wir reden und diskutieren oftmals, meist auf der Heimfahrt im Zug, über Gott, die Welt, Politik, Frankreich und  Deutschland.

So kam es, dass ich die Werbung der CGT, die bei uns aushängt, kritisierte. "Keine Sonntagsarbeit" stand in großen Lettern darauf. Bei uns gibt es zwar auch Kollegen, die am Sonntag arbeiten müssen, Bereitschaftsdienst, doch diese Werbung richtete sich an Geschäfte und die neuen Öffnungszeiten am Sonntag. Es war nicht mal dieser Spruch, der mich zu einer Bemerkung veranlasste. Warum oder auch nicht, am Sonntag arbeiten?

In der Begründung hieß ein Argument, "damit Arbeitnehmer Zeit für die Familie haben". Dieser Satz störte mich, weil ich viele Väter kenne, die zwar Freizeit haben, aber die keine Zeit für die Familie haben dürfen, weil der Staat das nicht möchte.  Ich wollte zumindest versuchen das Väterthema bei ihr einmal zur Sprache zu bringen.

Mittwoch, 12. Februar 2014

They told me I’m rape apologist! And shit; now I am proud to be one!

An english explication can be found in the middle of this site
(Eine englische Erklärung ist ab der Mitte der Seite zu finden)

Seit heute bin ich rape apologist! Also verteidige/rechtfertige ich Vergewaltigungen und bin auch noch stolz darauf! Dieses bringe ich auch in meinem Blogtitel zum Ausdruck. Warum?

Genderama berichtete über James Taranto , Kolumnist beim Wall Street Journal. Dieser James Taranto hat doch glatt die Behauptung in den Raum geworfen, dass wenn ein betrunkener Mann und eine betrunkene Frau Sex haben, warum die Frau automatisch Opfer einer Vergewaltigung ist, bzw. der Mann automatisch Täter? Zumindest wenn es zu einer Anzeige kommt.

Der Frontberichterstatter findet jedoch bei genauer Überlegung, dass das eine verdammt gute Frage ist, die sich auch der Frontberichterstatter schon einmal gestellt hat.

Ein Bekannter, mit dem der Frontberichterstatter auf einem Ostermarsch sprach, berichtete dem Frontberichterstatter vor vielen Jahren einmal in einem Gespräch, er wäre schon einige male neben einer Frau aufgewacht und hätte sich gefragt, wie diese in sein Bett, bzw. er in ihr Bett gekommen ist. Oftmals wollte er mit diesen Frauen, zumindest im nüchternen (oder halbnüchternen) Zustand am Morgen, keinen Sex, auch keine Intimitäten haben und nicht mal im selben Bett schlafen.

Später frage sich der Frontberichterstatter, würde der Bekannte dies heute in der gleichen Umgebung noch so frei sagen können? Wie hoch ist heute die Chance, dass dieser Bekannte eine Anzeige wegen Vergewaltigung erhält und warum, wo doch auch er keine Ahnung mehr davon hat, wie es zu dieser Situation kommen konnte und selbst diesen „Sex“ (falls es ihn gab) im nüchternen Zustand abgelehnt hätte?

Eines war dem Frontberichterstatter damals jedoch klar, der Bekannte ist selbst Schuld, was säuft er auch so viel und warum hat er, so wie der Frontberichterstatter zu dieser Zeit, keinen Aufpasser und Fahrer dabei, der abends alle einsammelt und genervt mit ihnen nach Hause fährt? Und der Frontberichterstatter hätte die gleiche Meinung auch bei einer Frau gehabt!

So, jetzt ist es raus, ich bin RAPE APOLIGIST – ich verteidige/rechtfertige Vergewaltigungen! Und ich bin stolz darauf!

Aus diesem Grunde berichtet der Frontberichterstatter nicht mehr über „Neuigkeiten von der Geschlechterfront“, sondern firmiert jetzt aus Solidarität und für die Freiheit der Meinungsäußerung, besonders und gerade weil diese Meinung einigen Menschen nicht gefällt, eine Woche lang als „rape apologist“. Denn auch der Frontberichterstatter hat einige unangenehme Fragen, die der Frontberichterstatter gerne stellen möchte ohne diffamiert zu werden!

Ich bin natürlich gegen Vergewaltigungen! Ich bin gegen Gewalt! Ich bin aber dafür, dass Menschen Verantwortung für ihre Taten und ihr Handeln übernehmen, egal ob Mann oder Frau! Niemand hat das Recht jemanden zu vergewaltigen, auch nicht wenn der- oder diejenige betrunken ist! Aber jeder sollte für seine Taten verantwortlich sein, der Mann/Junge genau so wie die Frau/Mädchen! Sind beide betrunken, dann sind beide zu gleichen Teilen verantwortlich oder schuldlos! Dass nennt sich dann übrigens gleiche Rechte oder auch Gleichberechtigung!

Die inflationäre Bezeichnung, von jedem und allem was einem selber nicht in den Kram passt, als „rape apologist“, dient nicht dem Kampf gegen Gewalt, nicht einmal dem Kampf gegen Vergewaltigung, es macht eine wirkliche Vergewaltigung zur Beliebigkeit!

Danke für Euer Verständnis!

Euer Frontberichterstatter und neuerdings rape apologist!





English Version


They told me I’m a rape apologist! And shit; now I am proud to be one!

Since today I’m a rape apologist! I like to show this also in my blog title! Did you like to know why?

Genderama referred to an article in the blog “a voice for menwhere James Taranto, columnist in the Wall Street Journal said:

When two drunken college students "collide," the male one is almost always presumed to be at fault.”

I think, this is a dammed good question, because I have had the same one!

A friend of mine, I meet at a festival and demonstration for peace, told me some years ago, he has often waked up beside a woman and he has ask the question to himself, how he was coming into the bed of this woman or also how this woman was coming into his bed. Mostly, he won’t have sex or other intimacy with, nor slept beside these women, when he wasn’t drunk.

Later, I ask myself, what will happen to this friend today, can he told this history also in fully liberty? What will happen today to him? How is the chance to be a prisoner for raping a woman? He can’t remember what happened, nor how this situation was starting and he wouldn’t have sex, when he wasn’t drunk. This mean, also he was raped!

Clearly, when the friend told this history, I think the friend have had blame. Why he was drinking so much and why he haven’t had a friend and driver, who collect all friends at the end, and brought them home, as me and my friends where doing? And I’ll think equal, if a woman told the same story!

So, this was my coming out, I am a RAPE APOLOGIST! But I am proud to be!

For this reason the Frontberichterstatter don’t report “news from the gender war” (neues von der Geschlechterfron) in his subtitle, but to show solidarity and for the freedom of speech, I have changed the blog title to “rape apologist” tor the time of one week! Because I also have some inconvenient questions, who I like to ask without called a “rape apologist” in public!

I’m against raping, for sure! I’m against violence! But I’m for people who take responsibility for what they are doing, men also as woman! No one has the right to rape a person, doesn’t matter if drunken or not! But a person has to take self responsibility. They both, men and woman, are responsible for what they are doing! When they have drunk, both are responsible und inocent, for what they have done. This is what I’m calling equal rights!


Thank you

Your Frontberichterstatter and rape apologist!

Dienstag, 24. Dezember 2013

Weihnachtszauber

Heute ist Weihnacht, und für mich einmal ein ganz anderes Fest wie sonst. Kein Baum, keine Geschenke, nichts. Ich werde heute Abend eine Kleinigkeit essen, ein paar Bier kippen, etwas im Netz surfen und dann irgendwann ins Bett gehen.

Doch so ganz kann auch ich mich diesem Fest nicht entziehen. Die Phase des perfekten Fests, mit dem perfekten Essen und dem perfekten Baum in der perfekten Familie habe ich überwunden. Trotzdem, einige Erinnerungen an früher bleiben.


Wie kann man sich auch diesem Fest entziehen, es ist immer noch ein Feiertag an dem ich nicht arbeite. Seit Wochen reden alle von Geschenken, die noch fehlen. Was sie den Kindern schenken und das der Versandhändler am günstigsten ist. Und für die Frauen noch Weihnachts-Deko, da werde ich als Mann dann ausgeschlossen. Wir sind ja Barbaren, Hauptsache die Ganz ist gar und der Wein wohl temperiert. Männerbild auf französisch.